im Zeichen des Mondes

Es ist bekannt, dass Mond und Sonne mit ihrer Anziehungskraft für Ebbe und Flut verantwortlich sind. Diese treten in unterschiedlicher Intensität auf. Die Amplitudenhöhe zwischen Niedrig- und folgendem Hochwasserstand wird durch eine Zahl, den Gezeitenkoeffizienten, beschrieben. Dieser reicht von 20-120. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass sich dieser Wert bei Vollmond dem Maximum und bei Neumond dem Minimum nähert. Wir verwenden heute einen Gezeitenkalender, der die Werte des ganzen Jahres angibt.

Was hat das jetzt mit unserem Wein zu tun?

Wenn der Wert sich seinem Minimum nähert, haben wir optimale Bedingungen um den Wein „abzustechen“. Das bedeutet, ihn von der Hefe zu nehmen. Der Trübungsgrad ist da am geringsten. Die Filtration der Weine wird ebenfalls an solchen Tagen vorgenommen. Auch das Schwefeln der Weine ist dann optimal wirksam. An den Tagen mit hohem Koeffizienten ist es wahrscheinlich, dass der biologische Säureabbau einsetzt. Auch die Hefen sind in diesem Zeitraum besonders aktiv, weshalb sich der Zeitpunkt besonders eignet, um Schaumwein in die zweite Gärung zu schicken oder eine Gärstockung zu beheben. Die Bâttonage (das Aufrühren der Hefe in den Fässern) wird von uns ebenfalls an solchen Tagen durchgeführt.
Zusätzlich versuchen wir den Abstich und die Füllung der Weine bei Vollmond und bei Hochdruckwetterlagen durchzuführen. Des Weiteren beachten wir dabei den Mondkalender nach Maria von Thun.
So fand beispielsweise am 3. und 4. Dezember beim niedrigstem Koeffizient des Monats (39) bei einer Hochdruckwetterlage und einem Blütentag (Maria von Thun) der Abstich unserer roten Selektionen von 2018 statt. Die Bâttonage unserer weißen Selektionen wiederum bei einem Wert von 80.

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